Operations und Supply Chain in volatilen Industrieumfeldern. Aerospace, Energy, MedTech. Mit Ergebnisverantwortung, vom Shopfloor bis zum Greenfield-Werk mit 150 Millionen Euro Budget.
Ergebnisse in volatilen Umfeldern sind keine Frage des Einsatzes. Sie sind eine Frage der Steuerung.
Close enough to build it. Far enough to see what needs changing.
Ramp-ups starten zu spät und stabilisieren sich noch später. Terminpläne driften. Expedites häufen sich.
Qualitätsverluste beim Lieferanten erreichen die Linie, bevor jemand sie abfängt. Die Menschen, die das managen, sind nicht das Problem.
Mehr Einsatz ersetzt nicht die Logik, die entscheidet, was Priorität hat, wenn alles dringend ist. Die Lücke ist strukturell. Druck schließt strukturelle Lücken nicht.
Was hilft, ist eine Steuerung, die hält. Drei Beispiele.
Triebwerksüberholung im laufenden Betrieb. Der Betrieb stand nicht still, die Uhr lief, der Druck war real. Ich habe den Wertstrom neu aufgestellt, den Informationsfluss zwischen den Schichten von Improvisation auf Struktur umgebaut und den Fortschritt für jeden sichtbar gemacht.
Zwei Produktionsbereiche gleichzeitig neu aufgestellt, einen von Grund auf, einen im laufenden Betrieb. Ich habe beide von der ersten Analyse bis zur Umsetzung am Shopfloor verantwortet.
Herz-Lungen-Maschinen in der Präzisionsfertigung. Es gibt keinen Spielraum für Fehler, keinen für Unterbrechungen. Ich habe trotzdem den gesamten Wertstrom neu gestaltet und eine KANBAN-gesteuerte Produktion aufgebaut, ohne die Versorgung einen Tag zu gefährden.
Close enough to build it. Far enough to see what needs changing.
Ich baue, was danach hält. Fabriken, Systeme, Teams.
Ganzheitlich, interdisziplinär, in Umfeldern wo Fehler Konsequenz haben und Komplexität real ist. Ich gehe rein wenn die Bedingungen schwierig sind, definiere ein klares Ziel und liefere.
Nicht als Architekt der Pläne zeichnet, sondern als Baumeister der bis zur Umsetzung bleibt und sich an den Ergebnissen messen lässt.
Ich habe bei Fraunhofer angefangen und gelernt, Fabriken zu lesen. Wertströme, Materialflüsse, die Logik hinter der Oberfläche. Erst verstehen, was wirklich passiert, nicht was das Organigramm vorschlägt.
Dann Präzisionsfertigung, dann Aerospace MRO. Zuletzt der Aufbau eines Greenfield-Werks in Asien: 30.000 Quadratmeter, 850 Mitarbeiter, 150 Millionen Euro Budget, zwei parallele Unternehmensstrukturen. Komplex von Grund auf. Genau dort arbeite ich am besten.
Komplexität war nie ein Problem für mich. Sie war der Grund.
Mich interessieren Umfelder, in denen Komplexität strukturell ist und der Unterschied zwischen Steuern und Reagieren in den Zahlen sichtbar wird.
Wenn etwas auf diesen Seiten bei Ihnen hängen geblieben ist, freue ich mich von Ihnen zu hören.
Kein Anlass nötig.